Muster unterschriftenregelung gmbh

Eine langjährige allgemeine Vorhersage der Signaturhypothese ist, dass Wirte Kupplungen mit geringer Intrakupplungsvariation (hohe Reproduzierfähigkeit) und hoher Interkupplungsvariation (hohe Unterscheidungskraft)17,18,19 entwickeln sollten. Überraschenderweise haben wir nicht herausgefunden, dass eine geringe Intrakupplungsvariation mit einer hohen Interkupplungsvariation korreliert. Stattdessen kann die Beziehung zwischen Inkupplungs- und Interkupplungsvariation durch eine quadratische Kurve beschrieben werden, wobei zwischengeschaltete Werte der Intraclutch-Variation den höchsten Werten der Interclutch-Variation entsprechen (F2,203=807.18, P-0.001, R2=0.89, n=8). Die quadratische Beziehung war noch signifikant, als der Dunnock, der makellose Eier legt, in der Analyse weggelassen wurde. Diese Beziehung legt nahe, dass Wirtsmuster im Allgemeinen durch geringe Intrakupplungsvariation oder hohe Interkupplungsvariation gekennzeichnet sein können, aber nicht beides gleichzeitig. Stattdessen weisen Muster mit moderater Intraclutch-Variation in der Regel die höchste Interkupplungsvariation auf, während Muster mit niedriger oder hoher Intraclutch-Variation in der Regel eine geringe Interkupplungsvariation aufweisen. Obwohl unsere Studie die Entwicklung erkennbarer Signaturen bei mehreren Wirtsarten bestätigt, stellen unsere Ergebnisse zwei zentrale Merkmale der traditionellen Signaturhypothese in Frage. Erstens gibt es im Gegensatz zu klassischen Annahmen über die Signaturentwicklung mehrere Möglichkeiten, eine erkennbare Signatur zu entwickeln. Frühere theoretische Arbeiten legten nahe, dass alle Wirte schließlich Eipolymorphismen (hohe Interclutch-Variation) entwickeln werden40. Unsere Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass dies nur ein mögliches Ergebnis der Signaturentwicklung ist: Alternativ können Hosts hochwirksame Signaturen entwickeln, die reproduzierbar oder schwer zu schmieden sind, ohne notwendigerweise polymorph zu sein. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Untersuchung von Identitätssignalen über mehrere Arten hinweg: Nicht alle Identitätssignale entsprechen den gleichen Kriterien. Zweitens sind keine Eimuster gleichzeitig reproduzierbar, unverwechselbar und komplex. Stattdessen haben die Gastgeber ihre Signaturen auf unterschiedliche Weise ausgearbeitet und einige Sicherheitsfunktionen anstelle anderer optimiert (Abb.

5). Darüber hinaus sind die effektivsten Eimustersignaturen nicht diejenigen mit der höchsten visuellen Dichte von Merkmalen. Die drei Hosts mit den bekanntesten Mustersignaturen (Brambling, Rotrücken- und Gartensänger) haben keine Signaturen mit der höchsten visuellen Dichte, vielleicht weil dieser Grad an Komplexität Signaturen weniger erkennbar macht (Abb. 4a). Stattdessen kann das ideale Muster komplex genug sein, um unterscheidungskräftig zu sein, aber nicht so komplex, dass aussagekräftige Informationen verloren gehen. Nachdem wir gezeigt haben, dass trotz hoher Ähnlichkeiten in der Genexpression unterschiedliche Muster zwischen TB und SARC herausgegriffen werden können, haben wir genesweise weiter überprüft, die zu den unverwechselbaren Mustern beitragen.